Volleyballturnier 2011

Lange wurde drauf hingefiebert. Manche konnten auch schon Nächte davor nicht mehr ruhig
schlafen und sind eine imaginäre Liste im Kopf durchgegangen. „Wasser, Schuhe… ich darf nichts
vergessen!!“ Dann war es auch endlich soweit. Am 26.11. fand das diesjährige Volleyballturnier in
Malchin statt. Obwohl wir quasi mitten in der Nacht aufstehen mussten, um pünktlich um 9:00 Uhr
an der Halle zu sein und ein ordentliches Einspielen zu ermöglichen, nahmen 12 Mannschaften an
dem Turnier teil. Ab halb neun war der Raum für die offen, die nicht länger warten konnten. Offiziell
begann es dann mit einer Begrüßung und einer kurzen Andacht von unserem Sportwart Matze
Seidel. Nachdem sich auch die letzte Mannschaft zusammengefunden hatte –die zwölfte entstand
nämlich erst vor Ort- konnte es endlich losgehen. Doch erst musste noch der Spielplan ein bisschen
umgeworfen und verbessert werden. Zu viel Spontanität ist dann eben doch nicht so einfach zu
handhaben. ;) In der ersten Phase spielten dann die Teams aus Rostock, Stralsund, Malchin, Ave
und Bad Doberan in drei Gruppen gegeneinander. Da dabei drei Felder zur Verfügung standen, ging
dies auch recht reibungslos und ohne große Planungsprobleme vorüber. Schnell stellten sich die
Favoritenteams heraus, die ziemlich gleichmäßig auf die Gruppen verteilt waren.
Im Anschluss an diese Gruppenphase spielten dann die jeweils ersten gegen einen zweiten der
anderen Gruppe und die dritten gegen die vierten. Nach diesem Spiel, welches sich im Nachhinein
als das wichtigste des Tages herausstellte, wurden die Teams wieder in Gruppen eingeteilt. Diesmal
jedoch in vier mit je drei Teams. In den folgenden „Jeder-gegen-jeden-Spielen“ wurden dann die
finalen Platzierungen herausgespielt. Jede Gruppe stand dabei für drei Platzierungen. 1-3, 4-6, 7-9
und 10-12. Durch diese etwas andere Spielweise fiel das klassische K.O. System leider aus. Und so
gab es am Ende auch kein mit Spannung erwartetes Finale.
Dennoch gab es trotzdem einen verdienten Sieger, der alle Spiele des Turniers gewonnen hat. Die
zweite Mannschaft aus Rostock hat das Tunier für sich entschieden.
Die weiteren Platzierungen:

2. Malchin II
3. Rostock I
4. Malchin I
5. Malchin III
6. Team Matze
7. No Name
8. Bad Doberan
9. Ave
10. Stralsund I
11. Rostock III
12. Stralsund II
Natürlich gab es auch an diesem Tag wieder gutes Essen, das die Sportler mit ordentlich Kalorien
unterstütze. Ein herzliches Dankeschön also auch an das Küchenteam.
Nach der Sieger- und Teilnahmeehrung waren alle Teams und Zuschauer eingeladen den Abend in
guter Gemeinschaft in Malchin zu beschließen. Zusammen wurde der Tag ausgewertet, gesungen
und eine aufgenommene live Andacht von Torsten Hebel geschaut.

Auch dieser ereignisreiche, spannende, lange, aufregende und erfolgreiche Tag ging dann
irgendwann zuende und lebt weiter in Bildern und berichten.

Der erste Platz hat das anrecht auf den Start beim Bundes-volleyballturnier und kann M/V vertreten.

Danke an alle die mit dabei waren.

Matze, Insa, Jule


Bilder gibt es demnächst in der Galerie

Fussballturnier 2011

Zehn Teams, so viele wie lange nicht mehr,  aus Rostock, Malchin/Teterow, Stralsund, Wismar, Greifswald, Ave und Bad Doberan sitzen auf dem Boden des Schauplatzes, der Malchiner  Sporthalle, und warten gespannt auf die Auslosung der Gruppen. Je 5 Mannschaften kämpfen innerhalb der Gruppe A oder B um den Sieg.  Dabei stehen Mannschaftsgeist, Fairness und Spaß im Mittelpunkt und nicht „Sieg um jeden Preis – womöglich auf die Kosten der Knochen anderer“. Natürlich hat jede Mannschaft seinen eigenen Fanclub mitgebracht, der von der Tribüne aus mehr oder weniger kräftig anfeuert. Die Spiele der Gruppenphase dauern je zehn Minuten. In den Pausen wird gechillt, mit alten und neuen Bekannten gequascht und natürlich, nach einem anstrengenden Spiel,  ganz viel getrunken.  Um die Mittagszeit locken die Küchenfeen Sarah und Tabea die Hungrigen mit leckeren Salaten, Wienern und Brötchen. Es ist mehr als genug für alle da. Mittlerweile wird es spannend, wer kommt ins Halbfinale, und gegen wen wird um welchen Platz gespielt? Die Spieler werfen ab und zu einen erwartungsvollen Blick auf die ausliegende Tabelle.

Die Rostocker sind wieder mit zwei Mannschaften angerückt und haben die Gruppenphase erfolgreich hinter sich gebracht. Rostock1 hat den 1. Gruppenplatz erkämpft und wird sich nun im Halbfinale mit Rostock2, Zweiter der anderen Gruppe, messen, Rostock1 zieht ins Finale ein. Sein Gegner wird der alljährliche Vizechampion Malchin/Teterow1, welcher im 2. Halbfinalspiel die Alpha-Jungs besiegt hat. Aber bevor es um den großen Pot geht, werden die Spiele um die niederen Plätze ausgetragen.

Ich selber habe bei der im Durchschnitt jüngsten Mannschaft, dem GJW-Fußballturniers-Neuling, Stralsund mit der höchsten Mädchenrate als einzige(r) TorhüterIn ohne Handschuhe mitgespielt. Besonders in den letzten beiden Gruppenspielen habe ich richtig gut gehaltenJ.  So haben wir in der Gruppe den 4. Platz erreicht und dürfen nun um Platz 7 spielen. Doch die Power von der Peene, die für dieses eine Spiel „fairerweise“ ihr einziges Mädchen ins Tor stellt, ist  unschlagbar und so bleiben wir auf einem 3.letzten, 8., Platz, womit wir das Mannschaftsziel, nicht Letzter zu werden, mehr als erreicht haben.

Rostock2 darf um Platz 3 Spielen und verliert gegen die Alpha-Jungs, die Rostock auf den 4. Platz verdrängen.

Nun aber zum wichtigsten Teil. Das Finalspiel. Rostock und Teterow/Malchin, auch dieses Jahr sind es diese beiden Endgegner, die auf das Startsignal warten. Es wird 2×10 Minuten gespielt, hier ist Ausdauer und Konzentration gefragt. Für die Fans ist die Sache klar, Rostock ist und bleibt Sieger. Und so zeigt es sich auch im Spiel. Tobi DER Torhüter ist für die Gegner eine fast unüberwindbare Hürde und die Spieler, fast schon Oldies, sind unschlagbar gut, schnell und zielsicher, denn sie alle haben nur ein Ziel, den Sieg, den Pokal. Nicht nur den Mittleren oder den Kleinen, denn dieses Jahr werden alle Mannschaften, die einen Träppchenplatz erkämpft haben, mit einem Pokal für die Vitrine belohnt, sondern den Großen. Rostock gewinnt das 5. Jahr in Folge. Die Halle bebt und alles wartet nur noch auf die Siegerehrung.

Nach der Siegerehrung, bei der alle Mannschaften ihre Urkunden und Pokale erhalten, fahren Spieler und Zuschauer  nach Hause oder besuchen die heimatliche Jugendstunde.

von Marit :)

Volleyballturnier 2010

Am 27.November fanden sich sich ca. 40 Leute aus ganz Meck-Pomm in Laage zusammen, um gegeneinander Volleyball zu spielen. Nach dem Aufwärmen startete das Turnier: Sechs Mannschaften traten gegeneinander an und man übte sich so gut es ging in Fairness und Teamgeist. :-) Geschlagene sechs Stunden wurde gebaggert, gepritscht, geschmettert und geschwitzt. Rostock 2 gewann gaaaanz knapp gegen Teterow und nahm den größten Pokal mit in
die Hansestadt. Zweiter wurde demnach Teterow und den dritten Platz belegte Rostock 1. Jedoch gingen auch die anderen Mannschaften Malchin, Ave und die „GJW – Allstars“ nicht leer aus, sondern erhielten eine Urkunde und „Verpflegung für unterwegs“ :-). Es war ein toller Tag gefüllt mit Spannung, Spaß und Spiel. Großes Dankeschön an die Organisatoren, die Küchenfeen und alle, die fleißig mitgearbeitet haben!

Judith Jeske


Fotos gibt es in der Gallery

Basteln für Kidz

Am Samstag, den 20.11., begannen 14 Teilnehmer gemeinsam mit einer Andacht über die Magier aus dem Osten, die große Freude über das Auftauchen des Sternes empfanden, der ihnen den Weg zu dem neugeborenen König der Juden wies.

Mit diesem Start machten sich alle mit großem Eifer und Geschick daran, Schneeleuchten und Sterntaler zu pricken. Das große Thema war Sterne in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Methoden herzustellen.  Pricken ist das Durchstechen von Papier mit einer Nadel auf vorgegebenen Linien. Schon bei Fröbel wurde 1840 pricken zu Steigerung der Koordination und Feinmotorik genutzt.

Weiter ging es mit Faltsternen, Kugelsternen und einer selbst kreierten Lichterkette.

Es wurden nur kurze Pausen für das Mittagessen und Kaffee und Kuchen eingelegt.
In guter Gemeinschaft wurde der Tag erlebt und auch der Wunsch geäußert zur Osterzeit ein ähnliches Seminar anzubieten.

Jugendgottesdienst Rostock

„Frei für die Zukunft“, Bestimmt unsere Vergangenheit die Zukunft? Sind wir festgelegt oder kann jeder nochmal neu anfangen? – Diese Fragen wurden am Samstag, dem 20.11.10, in einem gut besuchten Jugendgottesdienst beantwortet.

Nachdem die Band zu Beginn ein Lied gespielt hatte, wurde der Jugendgottesdienst von Alex und Soso, dem jungen Moderatorinnenteam, das sich über seine kleinen Versprecherchen ärgerte, eingeleitet und alle Gäste herzlich willkommen geheißen. Daniel Queißer aus Güstrow, verheiratet, ein 3 Wochen alter Sohn, unser Specialguest, stellte sich vor, und die Band spielte noch ein paar Lieder.

Natürlich war das Anspiel wie immer der Hammer. Diesmal ging es um Häftlinge, die darauf vorberietet werden sollten, wieder am „normalen“ Leben teilzunehmen, dabei wurde ihnen erniedrigend und mit viel Wortwitz klar gemacht, dass sie keine Chance haben, eine Arbeitstelle zu bekommen und welche Orte sie meiden sollten. Der 103 fache Dieb hätte da fast nur die Möglichkeit zu Hause rumzusitzen. Ihnen wurde ohne Umschweife klar gemacht, dass ihre Vergangenheit sie für den Rest des Lebens begleiten wird und sie keine Chance haben werden ein neues Leben, abseits aller kleinen und großen Verbrechen, führen zu können ohne dass man sich an ihrem alten Leben stößt.

In der Predigt, die nach einem weiteren Lied folgte, wurde uns allerdings klar gemacht, dass genau das geht, noch einmal von vorne zu beginnen, ein neues Leben anzufangen. Daniel führte uns hierzu in die Zeit, in der Jesus gelebt hat. Bei dem Pharisäer Simon zu Hause besucht ihn die verrufenste Hure der Stadt, benetzt seine Füße mit ihren Tränen, trocknet sie mit ihren Haaren und salbt sie mit einem teuren Öl. Jesus vergibt ihre Süden. Sie kann nun ein neues Leben anfangen, sie wird zwar kein neuer Mensch, aber von den Sünden befreit, fühlt sie sich wie ein neuer Mensch. Egal was Simon denkt, was die anderen Gäste denken, Jesus liebt diese Frau wie alle Menschen und vergab ihr ihre Sünden, wie er deine vergibt, auch wenn ihr Vergehen größer scheint, damit sie/du ein neues Leben anfangen kann/st. Für die, die Daniels Worten nicht so recht folgen konnten benutze er folgendes Bild: Ein völlig verdrecktes Glas. Kann man darin ein Erfrischungsgetränk genießen? Nein! Deshalb durfte Alex das Glas abwaschen, abtrocknen und Bionade einfüllen, was sie wirklich hervorragend machte. Genau das gleiche macht Jesus mit unserem Leben, wäscht unser Herz rein von allem Dreck, um es mit gutem, mit seinem Heiligen Geist, zu füllen.

In der folgenden Lobpreiszeit wurde uns die Möglichkeit gegeben symbolisch für all unsere Last und den Mist den wir im Leben verbockt haben einen zerbrochenen Ziegelstein unters Kreuz zu legen, ihn Jesus zu bringen oder das Gespräch mit einer der bereitstehenden Personen zu suchen, um unter anderem Vergebung zugesprochen zu bekommen.

Jesus macht frei. Mit dieser wunderbaren Gewissheit durften wir das dritte Mal in diesem Jahr nach einem Jugendgottesdienst das leckere, vom Küchenteam vorbereitete, Essen, diesmal waren es Sandwiches, genießen und mit einer frohen Botschaft im Hinterkopf nach Hause gehen.

MfG Marit und Esther

Bundeskonferenz 2010

Familiär-Farrückt-Famos
(Bundeskonferenz vom 5.-7.11.)

Am vergangenen Wochenende rief das Bundes-GJW mal wieder seine Schäfchen nach Elstal zur Bundeskonferenz. Diesem Ruf folgten aus unserm GJW Esther Neumann, Swantje Dahms, Rike Dinse, Johanna Knittel, Sarah Burzlaff und Samuel Kuhn. Gänzlich fleischlos vergnügten wir uns mit Beschlüssen, der Grundordnung, entschieden uns zwischen Projekt- und Fachkreisen, zerbrachen uns den Kopf über das BULAG, das BUJU, Kirche21, Emily, den BV, das FJP, das BMFSFJ, S-M-L-H-X-P-Kurse und weitere Abkürzungen, deren Bedeutungen wir irgendwann mal lernen werden.
Trotz all genannter Umstände hatten wir ein famoses Wochenende und freuen uns auf die nächste Buko im März!

Jugendtag Barth 2010

TO DO OR NOT DO TO das war das Thema vom diesjährigen Jugendtag der vom 22.10.-24.10.2010 ging.
Am 22.10.sind wir alle in Barth/Zivilschule angekommen. Dann gab es ein sehr leckeres Abendbrot. Danach hatten wir eine schöne Andacht von Samuel Kuhn gehabt. Als es draußen dann schön dunkel war, haben wir ein Nachtgeländespiel gespielt.
Am zweiten Tag hatten wir am Vormittag eine Bibelarbeit gehabt die von Samuel Kuhn gehalten wurde. Nachmittags gab es verschiedene Seminare zu denen wir gegangen sind. Am Schluss des Tages haben wir ein Geländespiel gespielt. Am letzten Tag haben wir Gottesdienst gefeiert mit Abendmahl. Die Predigt wurde von Samuel Kuhn gehalten. Danach haben wurden die Zimmer aufgeräumt und es gab noch ein leckeres Mittagessen. Nach dem Essen war gemeinsames abbauen und los fahren.
Wir hatten alle eine tolle Gemeinschaft und eine tolle Stimmung.
Wir danken allen Mitarbeiter die so tatkräftig mitgearbeitet haben und die Nerven dazu hatten.

Theresa N.

 

JuGo Rostock "God has Dream for your Life"

So lautete der Titel des zweiten Jugendgottesdienstes 2010, der in der Rostocker Baptistengemeinde am  10.07. stattfand.

Trotz des kleinen Finales und der brütenden Hitze kamen ca. 100 Jugendliche zusammen um gemeinsam von Gottes Wort zu hören und Ihn durch Musik und Gebet zu feiern und zu loben.

Nach einem rockig, hitzigen Intro wurden die Gäste durch Olivia und Sarah herzlich begrüßt.  Anschließend verwöhnte uns die Band weiter mit guter Musik und der Referent Emanuel Enders wurde von dem Moderationsteam interviewt.

Im Anspiel ging es um ein kommendes Elternpaar, das über ihre Vorstellungen debattierte, wie ihr Sohn mal werden würde. Die kommende Mutter wünschte sich einen Sohn, der in seinem Leben stets strebsam ist. Wobei der kommende Vater ihn so charakterisiert, dass er so niemals eine Freundin, geschweige denn eine Frau finden würde. Er wäre laut des Vaters ein Opfer für sein soziales Umfeld, der stets gemobbt werden würde.
Hingegen stellte sich der Vater einen coolen Sohn vor, der Fußball spielt, einen mehr oder weniger guten Job erreicht, dafür aber ein glückliches Leben führt. Die Mutter aber fürchtet, dass er so abrutscht, ein schlechtes Umfeld bekommt und ein ungezügeltes Leben führt. Daran, dass sie vielleicht auch ein Mädchen bekommen könnten, haben sie erst gar nicht gedacht.

In der Predigt ging es dann um Petrus und dessen Weg Gottes Wort und Führung zu folgen.

An konkreten Beispielen hat er festgemacht, wie wichtig die Nachfolge ist.

Im Anschluss an die Prüfung folgte ein Worshipteil in dem Emanuel alle Interessierten dazu aufforderte, sich einen Bibelvers mitzunehmen, um sich immer wieder an Gottes Wort aus dem Gottesdienst zu erinnern.

Nach dem Segensspruch wurden wir dann durch das Küchenteam reichlich versorgt und schauten bei WM getreuer Stimmung das kleine Finale per Beamer-Live-Stream Übertragung.

Patrick Münster


Fotos vom Jugendgottesdienst findet ihr in der Galerie

Fußballtunier 2010

Ein Pfiff… zwei, drei Pässe… ein kurzer Blick… Schuss… der Torjubel ertönt.

Das Alles konnte man am Samstag, den 17.April auf dem GJW-Fußballtunier live erleben.

Um 9.30 Uhr trafen sich die Spieler der Mannschaften und deren Fans in einer Halle in Malchin. Nach einer kurzen Andacht über Talente und Schöpfergaben von Christof folgte das Briefing der Spielregeln durch unseren Schiedsrichter Rafael Scheibler.

Unter Höchstspannung wurden dann die Gruppen ausgelost.

Nun begannen die Gruppenspiele. Zwölfminütige Materialschlachten voller Spiel, Spaß und Spannung, die den Spielern alles abforderte. Am Ende setzen sich die Schweriner in der Gruppe A und Rostock I in der Gruppe B durch und wurden Gruppenerster.

Nun ging es ohne Unterbrechung direkt in die Zwischenrunde, in der die Mannschaften aus der Gruppe B gegen die Mannschaften der Gruppe A antreten mussten. Wieder erwarteten uns Adrenalin gefüllte Duelle und torreiche Partien.

Im Semifinale standen sich dann Rostock II und Schwerin gegenüber. In diesem Spiel setzte sich klar Schwerin mit 8:4 durch, trotz dessen sie nach 20 Sekunden Spielzeit mit 0:1 zurücklagen.

Das Finale bestritten dann Teterow/Malchin I und Rostock I. Bereits in der Gruppenphase trafen beide Mannschaften aufeinander und trennten sich mit einem 3:3. Das sollte und wollte Rostock I natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so gewann Rostock I in einem hitzig geführten Gefecht.

Der Torschützenkönig wurde: Phillip aus Schweri.

Nach der Siegerehrung fand in der Teterower Gemeinde dann ein gemeinsamer Jugendabend statt. Ganz dem Turnier treu, gab es nach einigen Liedern erst einmal ein Fußballquiz das Tobias Köpke für sich verbuchen konnte.

Die Andacht zum Thema „Danken" hielt Tobias Engel. In der er uns über und über den weitaus größeren Zusammenhang zwischen den Wörtern "denken" und "danken" als nur der ähnlichen Schreibweise aufklärte

Für Speis und Trank sorgten den ganzen Tag über Franzi Dinse und Tabea Hoch, die uns mittags mit Salaten und Würstchen, nachmittags mit Kuchen und abends mit Ofentoasts verwöhnten.

Alles in Allem war es ein gelungenes Turnier, bei dem viel gelacht und wenig geweint wurde.

Aus dem Sportstudio meldet sich live für sie,

Paddy

Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde

Was hat Rapunzel mit dem Thema der Kindeswohlgefährdung zu tun? Erst einmal eine komische Frage, oder? Aber diese beiden Dinge haben mehr miteinander zu tun als man meint. Rapunzel, das junge Mädchen, das im Turm eingesperrt wird und dort ihr Dasein fristen muss. Völlig entgegen ihrer Bedürfnisse. Deutlich wird daran, dass das Thema, ob Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet sind schon immer Menschen bewegt hat und kein neues Thema ist. Dennoch ist es wichtig, dass Mitarbeitern und Gemeinden sich mit der Fragen beschäftigen, die im Zusammenhang stehen von Gefährdungen, die auf ein Kind warten können. Denn Gemeinden bieten vielfältige Angebote für Kinder, Jungscharler, Teens und Jugendliche und sind nicht automatisch sichere Orte.

Die Referentinnen, Mieke Bethke und Juliane Neumann-Schönknecht, informierten uns über die vielfältigen Formen von Gewalt, wie z.B. Vernachlässigung, psychische Gewalt, strukturelle Gewalt, körperliche Gewalt. Zudem wurde deutlich, dass es Faktoren gibt (z.B. familiäre Strukturen, Machtgefälle,…), die es ermöglichen, dass Kinder zu Opfern werden. Auch der Bibel sind die Fragen der Gewalt und Kindeswohlgefährdung nicht fremd, was an einer gemeinsamen Betrachtung einer biblischen Geschichte deutlich wurde.

Anhand von einer Übung zum Thema Grenzverletzung, bei der typische Situationen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgegeben waren, konnten sich die 35 teilnehmenden Mitarbeiter Gedanken über die Aktualität des Themas machen und sich darüber austauschen. So wurde schnell klar, welche Aktualität das Thema in der Praxis haben kann.

Am Nachmittag ging es um die Prävention - also die Frage, was getan werden kann, um das Wohl von Kindern gar nicht erst zu gefärden und Kinder stark zu machen. Unterschiedliche Gesprächsgruppen machten sich Gedanken, wie für Kinder, Jungscharler, Teens und Jugendliche Strukturen und Handlungsabläufe geschaffen werden können, die Kinder und Jugendliche schützen. Die Referentinnen stellten Kriterien zum Erkennen von einer Gefährdung und Handlungsabläufe vor, die helfen können.

Insgesamt war es ein spannender Tag mit vielen neuen und wichtigen Informationen zum Thema. Es ist deutlich geworden, welche Aktualität das Thema der Kindeswohlgefährdung für unsere Gemeinden hat und viele Anregungen zum Weiterdenken sind gegeben wurden. Das Thema ist sicher nicht erschöpf behandelt, aber ein erster Impuls ist gesetzt.

Samuel Kuhn.