BUJU 2010
Heute schon Relevant gewesen?
Solche oder ähnliche Fragen und allgemein Relevanz waren Thema des diesjährigen BuJus. Und ich war dabei! Das erste Mal und deswegen war es umso aufregender. Ich konnte nicht nur eine Menge Erinnerungen an die Stimmung während des Worshipteils und den Spaß in meiner Familiengruppe mit nach Hause nehmen, sondern auch viele Erfahrungen sammeln.
Neben den vielen unterschiedlichen Erlebnissen an jedem Tag, wie das zweimalige Plenum mit interessanten und nachdenklich machenden Predigten, dem Aktionsnachmittag am Freitag und den Seminaren und Workshops am Samstag, war für mich persönlich der Late Night Service jeden Abend ein besonderes Highlight.
In den drei Abendgottesdiensten, die von der Mc-Pomm-Jugend gestaltet wurden, gab es die nochmalige Gelegenheit mit der Band lautstark Gott zu loben oder ihn mit besinnlicheren Liedern anzubeten. Gleichzeitig hatte jede/r nach der Predigt die Möglichkeit, eine Kerze als Zeichen des Bekennens anzuzünden und ein persönliches Gespräch mit einem/r MitarbeiterIn zu führen. Als besonders angenehm empfand ich während dieser Abende, dass nicht ständig und nach jeder Ansage geklatscht wurde. Auch wenn das Geklatsche an vielen Stellen im Plenum für Stimmung gesorgt hat, wirkte es dennoch unpassend nach einem ruhigen Lied oder einem Gebet, zumal bei letzterem die Frage ist, wofür geklatscht wird.
Schade war auch, dass der Begriff „Relevanz“ nicht ein Mal erklärt und oft in einem unklaren Zusammenhang benutzt wurde.
Aber diese wenigen negativen Aspekte konnten den Gesamteindruck nicht schmälern und deswegen kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, sich zwei Tage vor Beginn doch noch fürs BuJu anzumelden.
Nora H.
Fotos könnt ihr euch in der Gallery ansehen!
JuGo Rostock "God has Dream for your Life"
So lautete der Titel des zweiten Jugendgottesdienstes 2010, der in der Rostocker Baptistengemeinde am 10.07. stattfand.
Trotz des kleinen Finales und der brütenden Hitze kamen ca. 100 Jugendliche zusammen um gemeinsam von Gottes Wort zu hören und Ihn durch Musik und Gebet zu feiern und zu loben.
Nach einem rockig, hitzigen Intro wurden die Gäste durch Olivia und Sarah herzlich begrüßt. Anschließend verwöhnte uns die Band weiter mit guter Musik und der Referent Emanuel Enders wurde von dem Moderationsteam interviewt.
Im Anspiel ging es um ein kommendes Elternpaar, das über ihre Vorstellungen debattierte, wie ihr Sohn mal werden würde. Die kommende Mutter wünschte sich einen Sohn, der in seinem Leben stets strebsam ist. Wobei der kommende Vater ihn so charakterisiert, dass er so niemals eine Freundin, geschweige denn eine Frau finden würde. Er wäre laut des Vaters ein Opfer für sein soziales Umfeld, der stets gemobbt werden würde.
Hingegen stellte sich der Vater einen coolen Sohn vor, der Fußball spielt, einen mehr oder weniger guten Job erreicht, dafür aber ein glückliches Leben führt. Die Mutter aber fürchtet, dass er so abrutscht, ein schlechtes Umfeld bekommt und ein ungezügeltes Leben führt. Daran, dass sie vielleicht auch ein Mädchen bekommen könnten, haben sie erst gar nicht gedacht.
In der Predigt ging es dann um Petrus und dessen Weg Gottes Wort und Führung zu folgen.
An konkreten Beispielen hat er festgemacht, wie wichtig die Nachfolge ist.
Im Anschluss an die Prüfung folgte ein Worshipteil in dem Emanuel alle Interessierten dazu aufforderte, sich einen Bibelvers mitzunehmen, um sich immer wieder an Gottes Wort aus dem Gottesdienst zu erinnern.
Nach dem Segensspruch wurden wir dann durch das Küchenteam reichlich versorgt und schauten bei WM getreuer Stimmung das kleine Finale per Beamer-Live-Stream Übertragung.
Patrick Münster
Fotos vom Jugendgottesdienst findet ihr in der Galerie
GJW- Summer Special
Stell dir vor, es regnet die ganze Woche und nur an einem einzigen Tag scheint die Sonne. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, diesen Tag für etwas lange geplantes zu erwischen?
Genauso sah die Woche aus, in der das Summerspecial stattfand und wir erwischten trotzdem genau diesen einen sonnigen Tag. Zufall?!
Uns ermöglichte das tolle Wetter jedenfalls eine Menge Spaß. Nach einem vielseitigen Brunch gab es die Möglichkeit Beachvolleyball zu spielen, im See zu baden (bei gefühlten 5°C) und ein Floß zu bauen, Bogenschießen zu machen, für den Abendgottesdienst zu proben oder einfach nur auf einer Wiese zu chillen. Nach einem leckeren Kaffeetrinken mit bestimmt mindestens 50 verschiedenen Kuchen fand dann das Kubb-Tunier statt, für dessen stolze SiegerInnen es hinterher ein Eis als Belohnung gab.
Den Abschluss dieses gelungenen Tages bildeten das Grillen und der Abendgottesdienst mit dem Thema "Salz und Licht" in dem mit der Band gelobt, gebetet und gerockt wurde.
Eleonora H.
Fußballtunier 2010
Ein Pfiff… zwei, drei Pässe… ein kurzer Blick… Schuss… der Torjubel ertönt.
Das Alles konnte man am Samstag, den 17.April auf dem GJW-Fußballtunier live erleben.
Um 9.30 Uhr trafen sich die Spieler der Mannschaften und deren Fans in einer Halle in Malchin. Nach einer kurzen Andacht über Talente und Schöpfergaben von Christof folgte das Briefing der Spielregeln durch unseren Schiedsrichter Rafael Scheibler.
Unter Höchstspannung wurden dann die Gruppen ausgelost.
Nun begannen die Gruppenspiele. Zwölfminütige Materialschlachten voller Spiel, Spaß und Spannung, die den Spielern alles abforderte. Am Ende setzen sich die Schweriner in der Gruppe A und Rostock I in der Gruppe B durch und wurden Gruppenerster.
Nun ging es ohne Unterbrechung direkt in die Zwischenrunde, in der die Mannschaften aus der Gruppe B gegen die Mannschaften der Gruppe A antreten mussten. Wieder erwarteten uns Adrenalin gefüllte Duelle und torreiche Partien.
Im Semifinale standen sich dann Rostock II und Schwerin gegenüber. In diesem Spiel setzte sich klar Schwerin mit 8:4 durch, trotz dessen sie nach 20 Sekunden Spielzeit mit 0:1 zurücklagen.
Das Finale bestritten dann Teterow/Malchin I und Rostock I. Bereits in der Gruppenphase trafen beide Mannschaften aufeinander und trennten sich mit einem 3:3. Das sollte und wollte Rostock I natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so gewann Rostock I in einem hitzig geführten Gefecht.
Der Torschützenkönig wurde: Phillip aus Schweri.
Nach der Siegerehrung fand in der Teterower Gemeinde dann ein gemeinsamer Jugendabend statt. Ganz dem Turnier treu, gab es nach einigen Liedern erst einmal ein Fußballquiz das Tobias Köpke für sich verbuchen konnte.
Die Andacht zum Thema „Danken" hielt Tobias Engel. In der er uns über und über den weitaus größeren Zusammenhang zwischen den Wörtern "denken" und "danken" als nur der ähnlichen Schreibweise aufklärte
Für Speis und Trank sorgten den ganzen Tag über Franzi Dinse und Tabea Hoch, die uns mittags mit Salaten und Würstchen, nachmittags mit Kuchen und abends mit Ofentoasts verwöhnten.
Alles in Allem war es ein gelungenes Turnier, bei dem viel gelacht und wenig geweint wurde.
Aus dem Sportstudio meldet sich live für sie,
Paddy
Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde
Was hat Rapunzel mit dem Thema der Kindeswohlgefährdung zu tun? Erst einmal eine komische Frage, oder? Aber diese beiden Dinge haben mehr miteinander zu tun als man meint. Rapunzel, das junge Mädchen, das im Turm eingesperrt wird und dort ihr Dasein fristen muss. Völlig entgegen ihrer Bedürfnisse. Deutlich wird daran, dass das Thema, ob Kinder in ihrer Entwicklung gefährdet sind schon immer Menschen bewegt hat und kein neues Thema ist. Dennoch ist es wichtig, dass Mitarbeitern und Gemeinden sich mit der Fragen beschäftigen, die im Zusammenhang stehen von Gefährdungen, die auf ein Kind warten können. Denn Gemeinden bieten vielfältige Angebote für Kinder, Jungscharler, Teens und Jugendliche und sind nicht automatisch sichere Orte.
Die Referentinnen, Mieke Bethke und Juliane Neumann-Schönknecht, informierten uns über die vielfältigen Formen von Gewalt, wie z.B. Vernachlässigung, psychische Gewalt, strukturelle Gewalt, körperliche Gewalt. Zudem wurde deutlich, dass es Faktoren gibt (z.B. familiäre Strukturen, Machtgefälle,…), die es ermöglichen, dass Kinder zu Opfern werden. Auch der Bibel sind die Fragen der Gewalt und Kindeswohlgefährdung nicht fremd, was an einer gemeinsamen Betrachtung einer biblischen Geschichte deutlich wurde.
Anhand von einer Übung zum Thema Grenzverletzung, bei der typische Situationen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgegeben waren, konnten sich die 35 teilnehmenden Mitarbeiter Gedanken über die Aktualität des Themas machen und sich darüber austauschen. So wurde schnell klar, welche Aktualität das Thema in der Praxis haben kann.
Am Nachmittag ging es um die Prävention - also die Frage, was getan werden kann, um das Wohl von Kindern gar nicht erst zu gefärden und Kinder stark zu machen. Unterschiedliche Gesprächsgruppen machten sich Gedanken, wie für Kinder, Jungscharler, Teens und Jugendliche Strukturen und Handlungsabläufe geschaffen werden können, die Kinder und Jugendliche schützen. Die Referentinnen stellten Kriterien zum Erkennen von einer Gefährdung und Handlungsabläufe vor, die helfen können.
Insgesamt war es ein spannender Tag mit vielen neuen und wichtigen Informationen zum Thema. Es ist deutlich geworden, welche Aktualität das Thema der Kindeswohlgefährdung für unsere Gemeinden hat und viele Anregungen zum Weiterdenken sind gegeben wurden. Das Thema ist sicher nicht erschöpf behandelt, aber ein erster Impuls ist gesetzt.
Samuel Kuhn.
